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Die Bedeutung von Rückverfolgbarkeit und Compliance von Dichtungen in der Lebensmittelindustrie

Die Bedeutung von Rückverfolgbarkeit und Compliance von Dichtungen in der Lebensmittelindustrie
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Die Bedeutung von Rückverfolgbarkeit und Compliance von Dichtungen in der Lebensmittelindustrie

Als Endkonsumenten denken wir zumeist recht wenig über die vielen industriellen Prozesse nach, die unser Essen auf den Tisch bringen. Das ändert sich schlagartig, wenn wir etwas Ungewöhnliches oder eine Verunreinigung auf unserem Teller entdecken. Jeder hat schon einmal Rückrufmeldungen wegen Kunststoffen oder Metall in Lebensmitteln gesehen. Die Tatsache, dass dies trotz der zunehmend komplexen Anlagen für die Lebensmittelproduktion so selten vorkommt, zeigt den Aufwand, der für die Sicherung der Hygiene bei den zugehörigen Verfahren betrieben wird.

Produktionslinien in der Lebensmittelindustrie erfordern außerordentlich viel Gründlichkeit, um Gefahren vorzubeugen, wie beispielsweise Prozessverunreinigungen. Insbesondere im Hinblick auf Dichtungswerkstoffe bieten die vorhandenen Technologien viele Möglichkeiten, die Effizienz entlang dieser Fertigungslinien zu verbessern und gleichzeitig Produktionskosten zu senken. Wie in jeder Branche, deren Endprodukt für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist, sieht sich die Lebensmittelindustrie mit dem Druck durch strenge behördliche Auflagen konfrontiert – und jede Form der Nichteinhaltung ist inakzeptabel.

Schauen wir uns einige der Normen an, die für Fertigungslinien in der Lebensmittelproduktion gelten und wie die Verbesserung der Dichtungstechnik den Betreibern helfen kann, Lebensmittel gegen vermeidbare Verunreinigungen zu schützen.

 

Konformität von Dichtungen für die Lebensmittelindustrie

Die Food & Drug Administration (FDA)

Die Ursprünge der FDA gehen zurück ins Jahr 1906 auf die Verabschiedung des „Pure Food and Drugs Act“ in den Vereinigten Staaten von Amerika. Obwohl diese zentrale Regierungsbehörde außerhalb der USA keine tatsächliche Rechtsgültigkeit hat, dient die regulatorische Instanz der FDA als Bezugspunkt für universelle Standards im internationalen Lebensmittel- und Arzneimittelhandel.

Bestimmte Auflagen der FDA sind direkt relevant für die Herstellung von Dichtungen für die Lebensmittelindustrie und werden in den folgenden Vorschriften definiert:

● CFR21.177.2600 (a-f): über „Kautschukartikel für den wiederholten Gebrauch“

● CFR21.177.2400 (d): über „mit perfluorierten Kohlenwasserstoffen gehärtete Elastomere“

 

3-A Sanitary Standards Inc.

Ähnlich wie bei der FDA gelten die 3-A Sanitary Standards in den Vereinigten Staaten, werden aber gemeinhin weltweit übernommen. Diese Standards beziehen sich explizit auf die Fertigung, Installation, Konstruktion und auf bewährte Vorgehensweisen zur einwandfreien Hygiene in Molkereianlagen.

● 3-A Sanitary Standards 18-03: betrifft den Einsatz von Kautschuk und kautschukartigen Werkstoffen in Produktkontaktflächen in Molkereianlagen.

Europäische Kommission

Auch wenn die von der FDA und den 3-A Sanitary Standards vorgegebenen Standards den Lebensmittelherstellern außerhalb der USA als pragmatischer Bezugsrahmen dienen können, haben einzig die von der Europäischen Kommission festgesetzten Richtlinien rechtliche Relevanz.

● Verordnungen (EG) Nr. 1935/2004 und 2023/2006 über Materialien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, sowie über die gute Herstellungspraxis.

 

Normgerechte Dichtungen und ihre Bedeutung

Was bedeutet die Verwendung normgerechter Dichtungswerkstoffe für die Lebensmittelhersteller?

Damit ein Elastomerwerkstoff als normgerecht gelten kann, muss er eingehend auf bestimmte Eigenschaften geprüft werden. Zu diesen Prüfungen gehören unter anderem:

● Chemische Verträglichkeit

● Temperaturbeständigkeit

● Abriebbeständigkeit

Vor allem werden diese Werkstoffe dahingehend geprüft, ob sie sich für den Kontakt mit Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr eignen. Die Verhinderung von Schädigungen des Endverbrauchers oder Konsumenten ist die Hauptsorge jedes Betreibers von Fertigungslinien. Bei Produktionslinien im Lebensmittelbereich bedeutet dies die Einhaltung aller FDA-Normen für jeden verwendeten Werkstoff.

Wenn eine Dichtung eine Verunreinigung verursacht, werden nicht die Originalgerätehersteller (OEM) zur Verantwortung gezogen, sondern vielmehr die Lebensmittelproduzenten, da bei ihnen die Sorgfaltspflicht liegt. Dadurch wird die Rückverfolgbarkeit der Bauteile, die für die Lebensmittelproduktion eingesetzt werden, zu einem bedeutsamen Faktor. Wie können Lebensmittelhersteller die Sicherheit ihrer Produkte garantieren, wenn sie die Herkunft und die Zusammensetzung ihrer Fertigungsanlagen und der Komponenten nicht kennen?

 

Rückverfolgbarkeit von Dichtungen in der Lebensmittelindustrie

Obwohl ein Lebensmittelhersteller bei der Suche nach einem Dichtungslieferanten die Konformität der Werkstoffe auf jeden Fall im Blick behalten sollte, stellt auch die Konformität nicht immer sicher, dass die Anwendung des Produkts hundertprozentig sicher ist.

Die FDA-Konformität eines Materials verweist vielmehr auf den allgemeinen Elastomerwerkstoff selbst als auf das Endprodukt. So kann beispielsweise das gleiche FDA-konforme Polymer von zwei verschiedenen Dichtungsherstellern geliefert werden. Es sind vor allem die Art und Weise, wie diese Materialien verwendet werden und die im Werk eingesetzten Verfahren, die darüber entscheiden, ob eine bestimmte Dichtung als vollkommen sicher im Kontakt mit menschlicher Nahrung gelten kann. Verschiedene Beispiele sind unter anderem:

● Gute Herstellungspraxis (GMP)

● Maßnahmen zur Qualitätssicherung

● Berichte von Migrations-/Extraktionsprüfungen

● Eigenschaften der Oberflächenbehandlung

● 3.1 Werkstoffzertifizierung

Gesetzt den Fall, Ihre Lebensmittel werden in der Produktionslinie verunreinigt – wie sollten Sie jemals in der Lage sein, das Problem einzugrenzen und zu beheben, wenn Sie weder Ihre Anlage noch die Komponenten zurückverfolgen können?

Es ist entscheidend, dass Lebensmittelhersteller Dichtungen beziehen, die nicht nur FDA-konform sind, sondern darüber hinaus die anspruchsvollsten Branchenstandards erfüllen und die vollständige Rückverfolgbarkeit der Fertigungschargen bieten.

 

Rückverfolgbarkeit und Konformität bei Novotema

Novotema hat eine große Bandbreite an lebensmitteltauglichen Dichtstoffen aus Elastomer im Angebot, die den Anforderungen der folgenden Aufsichtsbehörden entsprechen:

● FDA 21 CFR 177.2600

● 3A Sanitary Standard 18-03

● WRAS (Britische Wasserregulierungsbehörde)

● EC 1935-2004

● EC 2023-2006

 

Novotema kann durch die vollständige Rückverfolgbarkeit der Chargen für alle seine Werkstoffe und verschiedene fortlaufende Supportleistungen dafür sorgen, dass die Fertigungslinien Ihrer Lebensmittelproduktion den strengsten industriellen Standards entsprechen und gleichzeitig dauerhaft zuverlässige Leistungen in schwierigsten Betriebsumgebungen erbringen. Besuchen Sie unsere Website unter www.novotema.com, wenn Sie mehr über unsere lebensmitteltauglichen Elastomerdichtungen erfahren möchten

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